Energie - Spartipps

Wie bei der "Müllproduktion" unterscheiden sich die Menschen auch in ihrem Energie- und Wasserverbrauch dramatisch voneinander. Wir bitten Sie, nachstehende Tips (statistische Mittelwerte) in Ihrem Alltag und in Ihrer Kindeserziehung zu berücksichtigen: Kühlschrank weit weg von Heizkörpern und Herd aufstellen = 10% Einsparung gezielte Beleuchtung von Arbeitsflächen, keine "Deckenfluter" = 50% Einsparung Zimmer- und Treppenhausbeleuchtung nur bei wirklichem Bedarf einschalten (viele greifen          "automatisch" zum Lichtschalter) Kochtöpfe sollten größer als Herdplatte oder Flamme sein = 15% Einsparung Kochtöpfe nur mit Deckel nutzen = 20% Einsparung Nachwärme von Elektrokochplatten nutzen (10 Minuten vor Gar-Ende abschalten)          = 10% Einsparung Duschen statt Baden = 70% Einsparung (ist tägliches Duschen notwendig?) bei Urlaubsabwesenheit Warmwasserspeichergeräte und Kühlschränke ausschalten noch warmes Badewasser für die Waschmaschine ("Toplader") nutzen = 40% Einsparung Wasch- und Geschirrspülmaschinen nur "vollgefüllt" einschalten = 30% Einsparung Kühlschlangen auf der Rückseite von Kühlschränken einmal jährlich entstauben          = 10% Einsparung häufiges Stoßlüften der Räume statt Dauerlüften = 20% Einsparung Wohnzimmertemperatur auf 20 Grad, Schlafzimmer und Flur auf 17 Grad beschränken und         durch Zimmertüren abgrenzen; auch in der Wohnung jahreszeitgerechte Kleidung nutzen;         wieder zwischen Sommer- und Winterbettdecke unterscheiden Fernseher richtig ausschalten, kein "Stand by" = über 30% Einsparung auf elektrische Wäschetrockner, Klimaanlagen und Gefrierschränke verzichten         = hohe Energieeinsparung in der kalten Jahreszeit über Nacht schwerere Vorhänge vor die Fenster ziehen         = 10% Einsparung den Kauf von Auslegware vermeiden, sondern wieder Teppiche und Läufer nutzen, die sich         ausklopfen lassen, Wohnungsumzüge überstehen (=hygienisch besser, haltbarer und kleinere         Müllberge) Viele Tips haben zwangsläufig "Rückbesinnungscharakter", weil nicht alle "Errungenschaften" so unbedenklich und klug sind, wie es für einen kleinen Planeten mit 8 Milliarden Menschen notwendig wäre. Die Menschheit hat in den letzten 45 Jahren mehr Energie verbraucht und mehr Müll produziert als alle Generationen in Millionen Jahren zuvor. Mit dieser Art "Fortschritt" kann die Natur nicht Schritt halten.
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