Energiespartips
Fachrichtung: Umwelt  
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Auf dieser Seite haben wir Ihnen verschiedenste Tipps und Anregungen zum Energiesparen zusammengestellt. Sie können aus folgenden Sparten wählen:
 
Heizen
Warmwasser
Waschen
Kochen & Backen
Kühlen & Gefrieren
Beleuchtung
Sonstige Geräte
 
Heizen
Grundsatz:
Bloss ein Grad weniger Raumtemperatur spart bis zu 6% Energie beim Heizen!
Richttemperaturen:
  • Wohnzimmer: 20 bis 22 Grad
  • Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad
  • Kinderzimmer: 20 Grad
  • Badezimmer: 24 Grad
  1. Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, umso weniger Wärme braucht es für das Wohlgefühl

  2. Während Urlaub oder längeren Abwesenheiten lohnt es sich, die Heizung zurückzudrehen. Ganz abstellen lohnt nicht, da das Aufheizen von kalten, und evtl. feuchten Räumen oft mehr Energie benötigt als gespart wurde

  3. Undichte Fenster und Türen kosten Energie. Dichtungen prüfen (Papier zwischen Rahmen und Fenster/Türe einklemmen, das Papier sollte nicht leicht heraus gezogen werden können) und ersetzen. Rahmen mit einer brennenden Kerze auf Dichtigkeit prüfen und allfälliger weise  abdichten

  4. Dichte Rollläden und wärmegedämmte Rollladenkästen sparen bis zu 15% Heizenergie während der Nacht

  5. Vorhänge aus stärkerem Material können ebenso Energie sparen helfen

  6. Luft in den Radiatoren (hörbar am Gluckern) kann bis zu einem Viertel mehr Energie kosten

  7. Dauerlüften kostet viel Energie und fördert die Schimmelbildung. Daher besser täglich einfach zweimal ein paar Minuten gründlich lüften.

  8. Ein schlecht isolierter Kessel (sehr warmer Kesselraum) hat viel Wärmeverlust und kostet entsprechend viel Energie

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Warmwasser

  1. Duschen ist billiger als Baden! Ein Vollbad kostet etwa dreimal soviel Energie wie ein sechsminütiges Duschbad.

  2. Mit modernen Sparbrauseköpfen kann bis zu 30% Warmwasser gespart werden

  3. Ein tropfender Wasserhahn vergeudet monatlich rund 170 Liter Wasser! Eine Reparatur kostet oftmals nur wenig Geld

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Waschen

  1. Maschinen immer ganz füllen, auch bei Sparprogramm ist der Energieaufwand für eine nicht voll gefüllte Waschmaschine beinahe gleich hoch (in der Schweiz werden die Maschinen im Schnitt nur zu 3/4 gefüllt)

  2. Energiesparprogramme nutzen: normal verschmutzte Wäsche wird bei 60 Grad genauso sauber wie bei 95 Grad. Oftmals genügen auch 40 Grad

  3. Vorwaschprogramme nur bei starker Verschmutzung benutzen

  4. Zu trockene wie auch zu feuchte Wäsche muss länger gebügelt werden, daher immer wirklich "bügelfeuchte" Wäsche bügeln

  5. Feine Wäsche mit der Restwärme nach Ausschalten des Bügeleisens bügeln

  6. Beim Kauf der Waschmaschine auf das EU-Etikett achten; die auf den Datenblättern vermerkten Jahres-Durchschnittswerte für einen Vier-Personen- Haushalt vergleichen!

  7. Neue Waschmaschinen sollten mit Mengenautomatik ausgestattet sein, um die Wassermenge der Wäschemenge anzupassen

  8. Mit dem Zeitprogramm den Start des Waschprogramms in die Nacht verlegen

  9. Wenn die Wäsche anschliessend in einen Wäschetrockner gegeben wird, empfiehlt sich eine Waschmaschine mit hoher Schleuderdrehzahl (> 800 U/min.). Dadurch wird beim Trockner deutlich Energie gespart.

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Kochen/Backen

  1. Kochen ohne Kochdeckel verbraucht bis zu 300% mehr Energie!

  2. Der Boden des Kochgeschirrs sollte bei Elektroherden unbedingt eben sein, damit die Wärme optimal geleitet wird

  3. Wenn der Durchmesser des Kochtopfes 3 cm kleiner als die Elektroplatte ist, gehen bis zu 30% Energie verloren

  4. Druck-Kochtöpfe sparen bis zu 50% Energie!

  5. Beim Elektroherd möglichst wenig Flüssigkeit verwenden; beim Kochen mit einem Liter Wasser, obwohl nur ein Viertel nötig wäre, werden 75% Energie vergeudet, da die Kochzeit länger ist.

  6. Kaffee auf der Herdplatte statt mit der Kaffeemaschine zu kochen ist etwa 50% teurer

  7. Elektrische Eierkocher benötigen etwa die Hälfte der Energie des Eierkochens auf der Herdplatte

  8. Frittieren mit der Friteuse ist etwa 25% sparsamer als auf dem Elektroherd

  9. Die Mikrowelle ist nur sparsamer bei kleinen Lebensmittelmengen oder beim Auftauen

  10. Den Backofen nur vorheizen, wenn dies das Rezept ausdrücklich verlangt. Heissluft-Backöfen müssen überhaupt nicht vorgeheizt werden

  11. Durch Nutzen der Restwärme mit dem Ausschalten vor Ende der Kochzeit kann beim Elektroherd (ca. 5 Min.) und beim Backofen (10 bis 15 Min.) deutlich Energie gespart werden

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Kühlen, Gefrieren

  1. 5 Grad sind für den Kühlschrank optimal; das Kühlen auf 3 Grad benötigt schon rund 15% mehr Energie

  2. Minus 18 Grad sind die richtige Gefriertemperatur

  3. Wenn möglich den Kühlschrank nicht neben dem Kochherd installieren, da die Isolation überfordert wird und somit das Kühlaggregat viel mehr laufen muss

  4. Gefriertruhen oder -schränke wenn möglich in ungeheizten Räumen installieren, um weitere Energie zu sparen

  5. Die Türdichtungen regelmässig reinigen und auf Risse prüfen, allfälligerweise ersetzen

  6. Kühlgeräte nur bei Bedarf und nur kurz öffnen, da die kühle Luft sehr schnell "ausläuft".

  7. Kühlgeräte regelmässig abtauen und reinigen

  8. Nur komplett abgekühlte und zugedeckte Lebensmittel in den Kühlschrank stellen

  9. Nur abgekühlte und verpackte Lebensmittel einfrieren

  10. Super-Schaltung nur bei grossen Einfriermengen oder nach dem Abtauen und Reinigen und möglichst kurz einschalten

  11. Lüftungsgitter immer sauberhalten, damit die Warmluft abziehen kann

  12. Bei längerer Abwesenheit den Kühlschrank auf Minimum setzen oder mit geöffneter Türe (ansonsten Schimmelbildung) ganz abstellen

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Beleuchtung

Grundsatz:
Herkömmliche Glühbirnen setzen höchstens 10% der Energie in Licht um. Rund 90-95% der eingesetzten Energie wird in Wärme umgewandelt. In unseren Haushalten könnten fast die Hälfte der Energie für Beleuchtung gespart werden.

  1. Energiesparlampen kosten zwar in der Anschaffung deutlich mehr, aber sie leben rund zwölfmal länger und benötigen einen Bruchteil der Energie

  2. Im Aussenbereich kann oftmals auf Solarlampen zurückgegriffen werden

  3. Bewegungsmelder, auch in Gängen und Räumen, schalten nur während des Energiebedarfes ein und sparen so Energie

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Sonstige Geräte

  1. Wenn möglich die Geräte immer richtig mit dem Netzschalter abstellen, da im Standby-Modus bei vielen Geräten nach wie vor viel Energie verbraucht wird (Deutschland könnte sich ohne diesen Standby- Stromverbrauch ungefähr ein AKW sparen)

  2. Bei EDV-Geräten empfiehlt sich eine Stromschiene mit Schalter, um mit einem Knopfdruck alle Geräte gleichzeitig auszuschalten oder eine geschaltete Stromschiene mit einem Masterstecker

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